AHV unter Druck
Die AHV ist das grösste Sozialwerk in Liechtenstein. Mit der AHV-Rente soll eine minimale Grundversorgung im Alter gesichert werden. Der Rentnerbestand ist international und umfasst 29’939 Personen. Davon wohnen 66.5 Prozent der Bezüger im Ausland.
Die AHV ist solide aufgestellt, mit guten Reserven. Allerdings war dies auch schon besser. Im Jahr 2000 waren noch fast das Fünfzehnfache an Jahresausgaben in Reserve, mittlerweile sind es noch knapp das Zehnfach der Jahresausgaben. Auch die Höhe der Beiträge sind nicht mehr dort, wo sie einmal waren. Bis zum Jahr 2003 waren die Beiträge stets höher als die Ausgaben. Dies führte zu einem guten Vermögensaufbau. Seit dem Jahr 2003 sind die Beiträge stets tiefer als die Ausgaben. Die Beiträge sollten dringend geringfügig erhöht werden. Das Vermögen der AHV sollte hoch bleiben, damit bei einer langen Rezession die AHV-Renten gesichert sind.
Die AHV wird nach dem Umlageverfahren finanziert: Die wirtschaftlich aktive Generation finanziert die Rentnerinnen und Rentner. Die eingenommenen Beiträge werden unmittelbar zur Finanzierung der Leistungen verwendet, also «umgelegt».
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